Gerät¶
Ein Gerät (Device) ist im IT-Kontext zunächst eine zusätzliche Hardware-Komponente wie z.B. die Tastatur, ein Drucker oder ein Mikrofon. Was ein Gerät ist, hängt aber ab von der Implementations-Ebene, über die wir sprechen.
Virtuelle Geräte sind Programme, die so tun, als wären sie in Hardware-Gerät.
Hardware-Geräte¶
Hardware-Geräte sind physische Geräte, die dem Computer Daten liefern (Tastatur, Kamera, Mikrofon etc.) oder Daten ausgeben (z.B. Monitor, Drucker, Lautsprecher...).
Geräte-Software (Treiber)¶
Jedes an den Computer angeschlossene Gerät braucht ein Programm, das die Daten des Hardware-Gerätes im Betriebssystem bereitstellen bzw. die auf Basis der Daten aus dem Betriebssystem das Hardware-Gerät ansteuern. Eine Maus von Logitech funktioniert intern ggf. völlig anders als eine Maus von Razer, soll aber dieselben Befehle an das Betriebssystem abliefern.
Für die "Übersetzung" zwischen den Daten, die das Betriebssystem oder eine Anwendung liefert bzw. erwartet, und der Funktionsweise des Hardware-Geräts ist die Geräte-Software zuständig. Sie läuft im Hintergrund und wird in modernen Systemen weitgehend automatisch installiert, wenn ein Gerät verwendet wird.
Virtuelle Geräte (Software-Geräte)¶
Geräte können aber auch reine Softwaregeräte sein, d.h. Programme, die "so tun als ob" sie eine Kamera oder ein Mikrophon sind (z.B. BlackHole, die virtuelle Kamera von OBS etc.). Es sind quasi Treiber, die aber kein Hardware-Gerät steuern, sondern mit anderen Software-Komponenten interagieren.